Im Jahr 1978 wechselte das Bach-Orchester Herzogtum Lauenburg, dessen Leitung Claus Hartmann 1971 übernommen hatte, nach Lüneburg und erhielt den Namen Lüneburger Bachorchester. Schon lange waren die meisten seiner Mitglieder aus Lüneburg. Das Orchester hatte sich bereits unter seinem früheren Namen durch erfolgreiche Konzerte in Lüneburg bekannt gemacht und setzte in den nun folgenden Jahren seine Konzerttätigkeit noch intensiver fort. Es musizierte mit international bekannten Künstlern sowie mit Nachwuchstalenten aus den eigenen Reihen.

Solisten des Orchesters schlossen sich zum Klaviertrio und Klavierquintett zusammen und gaben vielbeachtete Kammermusik-Abende mit Werken der Klassik und Romantik.

Das Lüneburger Bachorchester ist wesentlicher Mitgestalter der seit 1978 stattfindenden Lüneburger Bachwoche.

Spürbare Hingabe, klangschönes Zusammenspiel und Flexibilität charakterisieren dieses Ensemble. So ist es nicht verwunderlich, dass es häufig als Partner für große Oratorienaufführungen eingeladen wird. Im Laufe der Zeit haben sich die Lüneburger ein umfangreiches Repertoire erarbeitet, welches sie in über 250 Konzerten zu Gehör brachten. Großen Anklang fanden zwei CDs. Die eine enthält ausschließlich Werke von Bach, die andere neben seinem berühmten „Doppelkonzert“ Werke von Schumann, Mendelssohn und Mozart: das Klavierkonzert in Es-Dur KV 271 wurde im Fürstensaal des Lüneburger Rathauses, die anderen Werke in der Klosterkirche Lüne aufgenommen.

Weitere detaillierte Informationen rund um das Lüneburger Bachorchester erhalten Sie  unter www.bachorchester.info.